Schafkopfturnier in Willishausen (27.10.)

6 Nov

Am 27.10.2018 veranstalten die CSU OV’s das 3. Schafkopfturnier. Gespielt wurde im Bürgerhaus Willishausen und auch dieses mal konnten viele begeisterte Spieler an 8 Tischen auf die Probe stellen. „Wir haben diesmal etwas weniger Spieler aus dem Umland, aber ungefähr doppelt so viele aus Diedorf“ freut sich das Organisatorenteam um Martin Spengler, Johannes Voit und Sepp Löffler.

Den ersten Platz erzielte Leo Thoma, auf Platz 4 landete mit Sandra Rother die beste Frau im Turnier. Der „Diedorfer Meister“ wurde Robert Steibel.

Für die Verpflegung sorgten Hubert Fischer und Ralf Elcheroth (CSU Willishausen).

Quelle: Sepp Löffler
Sandra Rother erhält Ihren Gewinn von Organisator Martin Spengler.

18. Diedorfer Bürgerratsch mit Stin Carolina Trautner, MdL

26 Sep

Am 24.09.2018 konnten die Ortsverbände der CSU Diedorf unter Moderation von Thomas Rittel die Staatssekretärin und Landtagsabgeordnete Carolina Trautner beim 18. Diedorfer

18. Bürgerratsch in Anhausen

Bürgerratsch begrüßen. Natürlich stand bei diesem Bürgerratsch die baldige Landtagswahl im Mittelpunkt. Nach einem spannenden Impulsvortrag von Carolina Trautner zur Arbeit der Staatsregierung, den Vorhaben des neuen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder und auch den aktuellen politischen Geschehnissen, bestand im Anschluss die Möglichkeit zur ausführlichen Diskussion. Nachdem vor kurzem das neue Schuljahr begonnen hat und Carolina Trautner Staatssekretärin im Kultusministerium ist, wurde primär über die Bildungspolitik gesprochen. Allerdings kamen neben der Bildungspolitik auch Themen, wie das zum 01.09.2018 in Kraft getretene bayerische Pflegegeld, das Baukindergeld +, das bayerische Familiengeld sowie die Stärkung der Pflegeeinrichtungen und die Umweltschutzpolitik zur Sprache. Alles in allem konnte durch den einleitenden Vortrag Carolina Trautners und der anschließenden Diskussion ein breites Feld an Themen und kritische Fragen beleuchtet werden.

18. Bürgerratsch in Anhausen

Der Ortsvorsitzende des CSU Diedorf-Biburg bedankte sich herzlichst bei Carolina Trautner für das großartige Engagement für unsere Region und den beim Bürgerratsch ermöglichten direkten Einblick in die Arbeit der Staatsregierung.

Fragen und Antworten zum Abkochgebot

6 Aug

Wichtige Mitteilung an alle Haushalte!

Das Trinkwasser im Bereich der Marktgemeinde Diedorf (alle Ortsteile) weist bakterielle Verunreinigungen auf. Befolgen Sie unbedingt die folgenden Anweisungen des Gesundheitsamtes:

  • Trinken Sie Leitungswasser nur abgekocht.
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd Aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
  • Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.
  • Sie können das Leitungswasser für die Toilettenspülung und andere Zwecke ohne Einschränkungen nutzen.

Wir informieren Sie, sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist. Bitte schalten Sie Ihr Radio an und achten Sie auch auf Lautsprecherdurchsagen. Bitte geben Sie die Information auch an Ihre Mitbewohner und Nachbarn weiter.

Falls Sie Fragen haben, rufen Sie an: 
Markt Diedorf – Gemeindewerke Tel.-Nr.: 08238/3004-49

FAQ Abkochgebot
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Aktuelle Information der Marktgemeinde Diedorf

Interview mit StSin Carolina Trautner

12 Apr

Wir, die CSU Diedorf haben an die neue StSin Carolina Trautner einige Fragen gestellt:

Worin unterscheidet sich Ihre Arbeit als Staatssekretärin von der als Landtagsabgeordnete und hilft Ihnen Ihre Erfahrung aus Ihrer Arbeit als Kreisvorsitzende bei der Bewältigung der neuen Aufgaben?

Es gibt viele Schnittmengen. Eine wesentliche Änderung ist natürlich, dass ich nun nicht mehr Mitglied in einzelnen Landtagsausschüssen bin. Dafür kommen als Staatssekretärin neue Aufgaben auf mich zu, die in erster Linie das Kultusministerium betreffen sowie die Mitwirkung bei Kabinettssitzungen. Die Arbeit als Kreisvorsitzende ist für mich eine gute Basis, wenn ich etwa an organisatorische Abläufe denke.

Zu den Themen Bildung und Familienförderung

Wo sehen Sie die größten bildungspolitischen Herausforderungen in Bayern?

Wir müssen junge Menschen stark machen für ein Leben, das gelingt. Im Mittelpunkt steht dabei immer der einzelne Mensch mit seinen ganz persönlichen Talenten. Es ist für mich die größte bildungspolitische Herausforderung, hierfür die Rahmenbedingungen immer wieder aufs Neue und im vertrauensvollen Dialog mit den Betroffenen und Beteiligten bestmöglich zu setzen. Beispielhaft stehen dafür aktuell die Themen Digitalisierung, Inklusion und Integration.

Müssen Schüler Ihrer Meinung nach in einer zunehmend globalisierten und digitalisierten Welt andere Kompetenzen lernen als bisher?

Junge Menschen müssen vor allem lernen, mit Veränderungen und neuen Herausforderungen umzugehen, sie bewerten zu können und für ihr Leben das Beste daraus zu machen. Zu dieser aufgeschlossenen Grundhaltung, die für mich zum Kern der Persönlichkeitsentwicklung gehört, ist es sicherlich wichtig, die Schlüsselkompetenzen, die dafür notwendig sind, sinnvoll weiterzuentwickeln. Globalisierung und Digitalisierung verändern unsere Welt – auch die unserer Schülerinnen und Schüler. Sie gemeinsam mit Schule und Elternhaus bestens darauf vorzubereiten, gehört sicher zu den zentralen Herausforderungen im Bildungsbereich.

Eines Ihrer bildungspolitischen Ziele ist die Beibehaltung des differenzierten Schulsystems mit individuellen Fördermöglichkeiten. Wie sollen Lehrer insbesondere an Real- und Mittelschulen angesichts von Inklusion und immer mehr Jugendlichen aus Flüchtlingsfamilien diese individuelle Förderung leisten – führt das differenzierte System dann nicht dazu, dass individuelle Förderung kapazitiv nur noch an Gymnasien möglich ist?

Das differenzierte Schulsystem und die individuelle Förderung stehen im Zentrum bayerischer Bildungspolitik. Nationale und internationale Vergleichsstudien bestätigen immer wieder, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind – was nicht heißt, dass wir uns damit zufrieden geben wollen. Bestens ausgebildete Lehrkräfte, die tagtäglich mit großem Engagement an ihr höchst verantwortungsvolles und anspruchsvolles Werk gehen, sind für mich dafür der Schlüssel.

Die Lehrerinnen und Lehrer an unseren Schulen dabei bestmöglich zu unterstützen, insbesondere die Lehrerversorgung an allen Schularten sicher zu stellen und die Schulen angesichts der aktuellen Herausforderungen bestmöglich auszustatten, ist eine Daueraufgabe, der wir uns Tag für Tag immer wieder aufs Neue und im verantwortungsvollen Miteinander mit den Schulen sowie den Lehrer- und Elternverbänden stellen müssen.

Welche zusätzlichen Maßnahmen planen Sie im bildungspolitischen Bereich, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erhöhen?

Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist im Bildungsbereich sicher das Thema „Ganztag“ von zentraler Bedeutung. Gemeinsam mit den Schulen und insbesondere den Kommunen in Bayern haben wir hier in den vergangenen Jahren einen guten Weg eingeschlagen, den wir auch gemeinsam konsequent weitergehen wollen.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat in seinem „10-Punkte-Plan“ die Zielrichtung festgelegt: Für die ersten zehn Jahre eines Kindes muss der Staat den Eltern eine verlässliche Perspektive bieten. Wir sind auf einem guten Weg, um dieses Ziel zu erreichen. Aber wir brauchen noch mehr Betreuungsplätze, vor allem auch in den Ferienzeiten. Und wir müssen noch mehr Erzieherinnen und Erzieher ausbilden.

MdL Carolina Trautner
StSin Carolina Trautner

Zu den Themen demografischer Wandel

Welche Bedeutung messen Sie dem demografischen Wandel für die aktuelle und zukünftige Politikgestaltung bei?

Der demographische Wandel ist eine der Zukunftsherausforderungen schlechthin. Er wird sich in nahezu jedem Lebensbereich bemerkbar machen und wir sind als gesamte Gesellschaft gefragt, uns darauf einzustellen. Wir müssen Fragen der Mobilität, der Pflege, die Bedürfnisse von Senioren und vieles mehr stärker in den Fokus rücken. Gleichzeitig gilt es, darin aber nicht nur Herausforderungen, sondern auch Chancen zu sehen.

Welche Maßnahmen und Konzepte halten Sie für besonders geeignet, um den Bedürfnissen von Senioren ebenso gerecht zu werden wie denen der jüngeren Generationen?

Hier gibt es viele richtige Ansätze. Das Mehrgenerationenwohnen beispielsweise ist ein Konzept, das die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Generationen unter einen Hut bringt, sodass alle davon profitieren können. Selbstverständlich wird sich durch die Digitalisierung auch für die ältere Generation einiges ändern, die in diesen Fragen nicht abgehängt werden darf. Es ist immer wichtig und richtig, neue innovative Ansätze zu verfolgen und gleichzeitig den großen Erfahrungsschatz der älteren Generation einzubinden. Es wäre grob fahrlässig, diesen nicht einzubeziehen!