16. Bürgerratsch in Anhausen

16 Mai

Reger Informationsaustausch beim Anhauser Bürgerratsch!

Am 14.5.2018 konnte die Ortsvorsitzende Elisabeth Lohner viele Bürgerinnen und Bürger aus allen Ortsteilen der Marktgemeinde Diedorf zum 16. CSU-Bürgerratsch im Gasthof „Zur Traube“ in Anhausen begrüßen.

Unter der Leitung von Corinna Winterstein (Schriftführerin OV-Anhausen) berichteten die Marktgemeinderäte Thomas Rittel, Horst Heinrich und Stefan Mittermeier zum neuesten Stand der Sanierung der Mehrzweckhalle in Anhausen, der B300-Umfahrung sowie dem aktuellen Stand zur Genehmigung des Bullenstalls und der Notwendigkeit zur schnellen Beseitigung des Notstandes in der Kindergartenbetreuung ab September 2018.

Wegen Statikproblemen wurde die Benutzung der Küche und der Lagerräume im Anbau der Mehrzweckhalle in Anhausen nicht mehr zulässig. Erschwerend kommt hinzu, dass der Stand  der sanitären Anlagen nicht mehr zeitgemäß sei, die Hallenbenutzung nicht behindertengerecht ist und schließlich die Unterbringung der Hortkinder bzw. die Mittagsbetreuung wegen Platzproblemen bereits in die Mehrzweckhalle des SSV ausweicht. Um eine langfristige Entlastung und Beseitigung dieser Probleme zu erwirken, hat nun der Marktge-meinderat eine zwei Stufen Lösung vorgesehen: Kurzfristige Errichtung eines Provisoriums mittels Containern, die auf dem gegenüberliegenden anzupachtenden Grundstück errichtet werden. Somit kann Zeit für bestmögliche zukunftsträchtige Planung des Anbaus gewonnen werden. Angedacht ist ein Anbau, der nicht nur die sanitären Anlagen, die Umkleiden und die Küche vorsieht, sondern auch Platz für eine ausreichend große Hortanbindung schaffen kann. Thomas Rittel konnte nur nicht nur Fragen der Bürger hierzu beantworten, sondern nahm auch eine Anregung über die bauliche Verlängerung des Schulgebäudes in Richtung Gessertshauser Stratße auf.

Horst Heinrich erläuterte den derzeitgen Stand zur B300 Umfahrung. Hier gibt es nunmehr sechs technisch mögliche Varianten, die sich alle in einem Punkt gleichen: Die Trasse entlang der Dammstraße ist fest, jedoch die Höhe der Umfahrung ist variabel. Es sei nun Aufgabe der Gemeinde, sich für zwei Lösungsvarianten auszusprechen, welche dem Straßenbauamt mitgeteilt werden. Die Entscheidung über die Höhe der Trasse impliziert gleichzeitig die Möglichkeiten zur Zu- und Abfahrtsgestaltung wie auch die Anbindung des „Unterdorfes“ zum „Oberdorf.“ Die Diskussion hierüber zeigte, wie gründlich diese Entscheidung vorbereitet werden muss. Angeregt durch Horst Heinrichs Fragestellung, wie die anwesenden Bürgerinnen und Bürger zu der in allen sechs Varianten neu auftauchenden zusätzlichen Straße zwischen Anhausen und Kohlstatt in Richtung neuer Kreisel nach Gessertshausen stehen, ergab die Diskussion, dass die Mehrheit der anwesenden Anhauser in diesem Flächenverbauch wenig Nutzen sehen, wenngleich sich der Durchgangsverkehr durch Anhausen ohnehin verringern würde.

Zum Brennpunkt „Bullenstall“ erklärte Thomas Rittel zum jetzigen Zeitpunkt, dass die Gemeinde zwar eine Veränderungssperre für das betroffene Gebiet ausgesprochen hat, diese aber möglichst zügig wieder aufgehoben wird. Andererseits bedinge die Aufhebung der Veränderungssperre die Entscheidung im Marktgemeinderat über den Flächennutzungsplan. Da der Bauwerber alle Alternativstandorte bereits abgelehnt habe, werde sich die Genehmigung letztlich um den Standort Lindenstraße handeln. Das Landratsamt habe hierfür seine Entscheidung bereits gefällt. Wie bekannt, sei eine weitere Option, auf dem besagten Gebiet ein Wohngebiet zu errichten. Durch den erhöhten Parkplatzbedarf eines Wohngebiets ließe sich auch keine Beruhigung der Situation erzielen.

Am Ende der Veranstaltung wurde nochmals von Bürgerinnen und Bürgern darauf hingewiesen, dass die Situation der Kindergartenplatzbetreuung sehr desaströs sei: Zwar werde in Willishausen nunmehr ein neuer Kindergarten gebaut, doch erscheine dieser nach jüngsten Meldungen zu klein dimensioniert zu sein. Auch müssten die Kindergartenkinder, die schon seit langem im Container beim alten Kindergarten untergebracht seien, in die Planungen einbezogen werden. In Lettenbach spitzt sich ebenfalls die Betreuungslage zu: Auch dort fehlt es an genügend geeigneten Plätzen. Die CSU Marktgemeinderäte wiesen darauf hin, dass sie bereits 2014 und 2016 auf ein langfristiges Konzept hingewiesen haben, dies aber im Rat abgelehnt wurde.

 

Mit Hinweisen auf die beiden kommenden Veranstaltungen am 14.6. mit dem Thema Energie bzw. im Juli mit der Staatsekretärin für Unterricht und Kultus Carolina Trautner konnte die Veranstaltung beendet werden

CSU Veranstaltung: Patientenverfügung

7 Mai
CSU Veranstaltung: Patientenverfügung

Am Donnerstag den 03.05. präsentierte Markus Rauwolf im Auftrag der CSU Diedorf unter dem Titel „Wer handelt für Sie, wenn Sie nicht können?“ wichtige und überschaubare Informationen rund um Patienten- und Vorsorgevollmachten. Vielen ist nicht bewusst dass gerade im Falle eine schweren Krankheit nicht automatisch die Familienmitglieder die rechtlichen Nachfolger werden, sondern auch „Fremde“ als Betreuer vom Betreuungsgericht bestellt werden können. Dies kann zu großen Problemen bei Ehegatten oder Kindern kommen, die nicht mehr die Entscheidungen über Ihr Leben alleine treffen können. Rauwolf zeigte Lösungen auf und die circa 100 Gäste zeigten sich nach dem Vortrag nachdenklich. „Ein sehr wichtiges Thema, das jeden betrifft“ resümiert Ralf Elcheroth von der CSU Willishausen der die Veranstaltung leitete „hier muß jeder seine individuelle Vorsorge treffen“. Die nächste Veranstaltung ist am 14.05., hier präsentieren die Gemeinderäte wieder die neuen Informationen aus dem Gemeinderat.

Markus Rauwolf in der CSU Veranstaltung: Patientenverfügung

Ehrung: 30 Jahre CSU

15 Mrz

Horst Schulz für 30 Jahre Mitgliedschaft in der CSU Anhausen geehrt.

Horst Schulz 2018
Bild: OV Elisabeth Lohner, Horst Schulz, Fraktionsvorsitzender Thomas Rittel

Am vergangenen Dienstag wurde Horst Schulz als langjähriges Mitglied in der CSU Anhausen geehrt. Schulz trat vor 30 Jahren der CSU bei um den damaligen Bürgermeisterkandidaten Otto Völk tatkräftig zu unterstützen. Seitdem begleitet er auch ein Vorstandsamt bei der CSU Anhausen. Ferner ist er in Anhausen im Gartenbauverein, bei den Schützen, der Diedorfer Tafel und früher als Vizevorsitzender beim SSV Anhausen aktiv. „Wenn man ‚Man-Power‘ braucht, haben wir mit Horst jemanden der uns immer mit Rat und Tat zur Seite steht“ erläutert die Ortsvorsitzende der CSU Anhausen Elisabeth Lohner und freut sich auf viele weitere Jahre mit Schulz in der Vorstandschaft.

Bild: OV Elisabeth Lohner, Horst Schulz, Fraktionsvorsitzender Thomas Rittel

JU Diedorf und CSU OV Anhausen haben gewählt

2 Mai

Die CSU Anhausen und die Junge Union haben gewählt:

Junge Union
Voristzender     Claudio Ortolf
Stellvertreter     Lisa Lamprecht
Leo Wiedemann
Romina Degendorfer
Schatzmeister  Viktor Kremke
Schriftführer     Corinna Demmel
Beisitzer           Oliver Schuhmacher
Martin Spengler
Marco Boneberger
Kassenprüfer    Leo Lamprecht
Ralf Meister

CSU OV Anhausen
Voristzender     Elisabeth Lohner
Stellvertreter     Thomas Düll
Walter Aubele
Schatzmeister  Marco Boneberger
Schriftführer     Corinna Demmel
Beisitzer           Franziska Aubele
Horst Schulz
Margit Aubele
Kassenprüfer    Leonhard Strehler
Karl Strehler

Wir wünschen allen gewählten viel Erfolg und eine gute Hand.

Geplante Straßenabstufung führt zu Diskussionen in Anhausen

4 Aug

Am 04.08.2016 ludt die CSU-Anhausen zu einer Diskussionsrunde unter dem Motto: „Die CSU-Anhausen informiert- Diskutieren Sie mit!“ ein. Der Anlass für diese Veranstaltung lag in einem Beschluss des Marktgemeindrats Diedorfs, der vorsieht, die direkte Verbindungsstraße von Anhausen nach Gessertshausen („alte Anhauser Straße“) nach Ablauf des 30.09.2016 in einen Wald- und Feldweg umzuwidmen. Als Begründung für dieses Vorhaben werden die hohen Kosten, die eine Sanierung der bestehenden Straße gemäß den straßenrechtlichen Vorgaben erfordern würde, benannt. Weiterhin sei die „Herdstraße“ ein ausreichender Ersatz für die Anhauser Bürger, um nach Gessertshausen zu gelangen. Diese überquert zum Ortsteil Hausen führend, die B300. Das bisherige Vorgehen, die „alte Anhauser Straße“ jährlich aufzubereiten, beizubehalten, sei ausgeschlossen. Unter der Leitung der Ortsvorsitzenden Elisabeth Lohner und ihres Stellverteters Thomas Düll und im Beisein der Marktgemeinderäte Horst Heinrich (CSU), Thomas Rittel (CSU) trugen ca. 30 Anhauser Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken und Anregungen vor. Schnell zeigte sich, dass die Kosten nicht das einzige zu beachtende Argument in dieser Angelegenheit sein können. Es sei zu prüfen, in wie weit eine Sanierung wirklich dauerhaft teurer sei als eine Abstufung. Die Abstufung der besagten Straße erfordert unweigerlich weitere Kosten für den Ausbau der Herdstraße für den vermehrten Bus- und Pkw-Verkehr und der Erweiterung der B300 mit entsprechenden Abbiegespuren auf die Herdstraße zur Staureduktion. Für einen Teil der anwesenden Bürger und Bürgerinnen lägen die Vorteile einer Abstufung klar in der Reduzierung des morgend- und abendlichen Schleichverkehrs. Andere Bürgerinnen und Bürger bezweifelten jedoch durch eine formale Schließung der Straße eine Reduktion des beruflichen Schleichverkehrs zu erwirken. Dies könne nur im Zusammenhang mit vermehrten Verkehrskontrollen eintreten. Zusätzlich wurde eine innerörtliche Geschwindigkeitsreduzierung vorgeschlagen. Nicht nur das zunehemende Verkehrsaufkommen, sondern auch die unangepasste Geschwindigkeit bereiten anliegenden Mitbewohnern Sorge. Im Vorfeld der Abstufung sei ebenfalls zu klären, wer künftig für die Instanthaltungskosten dieses Wald- und Feldweges aufkommen muss. Dies sei nicht mit den vorhandenen finanzeillen Mitteln der Jagdgenossenschafft zu stemmen. Weitere Anregungen wie das Anbringen eines Abbiegeverbots aus Richtung Gessertshausen auf die „alte Anhauser Straße“ werden die Marktgemeinderäte prüfen. Den Vorschlag, an der Kreuzung Nebelhornstraße B300 den grünen Pfeil zu entfernen, was es wesentlich unattraktiver erscheinen lässt, überhaupt erst im Vorfeld von der B300 nach Anhausen abzubiegen, mussten die Marktgemeinderäte ablehnen. Dieser grüne Pfeil gewährleistet, dass die zunehmenden PKW`s aus der Oggenhofstraße auf die B300 einbiegen können. So kristallierten sich durch die Diskussionsrunde drei Möglichkeiten heraus: Abstufung der „alten Anhauser Straße“, Beibehaltung der Straße mit Sanierung oder die Beibehaltung der Straße mit Sanierung unter der Prämisse einer innrörtlichen Verkehrsberuhigung erfolgt. Im Anschluss wurden Unterschriftenlisten angefertigt, welche der Marktgemeinde übergeben werden. Ebenso sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, bis spätestens 12.09.2016, ihre Anregungen und Bedenken bei der Marktverwaltung, Lindenstraße 5, 86420 Diedorf, Amt für Bauwesen, Zimmer 9 schriftlich einzubringen. Die Marktgemeinderäte konnten aus dieser Veranstaltung einen Überblick über die Vielzahl an Argumenten verschaffen, welche sie versprachen, in einem erneuten Aufruf dieser Angelegenheit in einer Marktgemeinderatssitzung, einzubringen. Die geplanten Themen bzgl. der Gestaltung des neuen Dorfplatzes sowie der Gestaltung des Platzes vor der Schule konnten aus Zeitgründen nur kurz angesprochen werden.