AZ – Diedorfer Trinkwasser muss weiterhin gechlort werden

25 Jul

Erst im September will das Gesundheitsamt die erneuerten Anlagen besichtigen. Bis dahin stehen noch einige Arbeiten an. Dies sorgt im Gemeinderat für Unruhe.

Kurz vor der Gemeinderatssitzung in dieser Woche fand in Diedorf eine Besprechung zur Trinkwasserversorgung statt. Beteiligt waren das Gesundheitsamt, die Gemeindewerke und das mit der Ertüchtigung des Netzes beauftragte Ingenieurbüro. Bürgermeister Peter Högg und seine Mitarbeiter übergaben bei dieser Gelegenheit eine neue Gefahrenanalyse und den Antrag auf einen Ausstieg aus der Trinkwasserchlorung – „wohlwissend, dass wir mit der Sanierung noch nicht ganz fertig sind“…

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Sitzung des Marktgemeinderates am 23.07

24 Jul

Bei der Sitzung des Marktgemeinderates am 23.07. wurden folgende Punkte besprochen:

  • Für die Bebauungspläne Nr. 51, 53 und 54 mussten nach einem Einwand der kommunalen Prüfungsaufsicht von 2016 die Ausgleichsflächen konkret zugeordnet werden, da sonst die Kostenerstattungsbeiträge nicht erhoben werden können.
  • Die Zahlen für die prognostizierten Kinderbetreuungsplätze in Hort und Mittagsbetreuung bis 2023 wurden vorgestellt. Auf dieser Grundlage kann jetzt der staatliche Zuschuss für die Erweiterung von Hort und Mittagsbetreuung beantragt werden.
  • Die Verwaltung erläuterte mit einer ausführlichen Präsentation die Aufgaben des Gebäudemanagements.
  • Die Feuerwehrumbaumaßnahmen für alle Ortsteile wurden dargestellt. Mehrheitlich hat sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, in Diedorf ein neues Feuerwehrhaus zu bauen, da dabei mit ungefähr gleichen Kosten zu rechnen ist, wie bei einem Anbau und der notwendigen Sanierung des bestehenden Gebäudes. Der Bürgermeister wurde beauftragt, nach geeigneten Grundstücken zu suchen. Bei den Ortsteilfeuerwehren soll in 2019 noch mit den Planungen begonnen werden, damit die Maßnahmen in 2020 erfolgen können.
  • Trinkwasserversorgung in Diedorf – letzte Woche hat ein Gespräch zwischen Bürgermeister, Gemeindewerken und Gesundheitsamt stattgefunden. Die Maßnahmen des Maßnahmenpaket 1 zu der auch die Behältersanierungen gehören sind erst bis September 2019 abgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist ein Ausstieg aus der Chlorung auf keinen Fall möglich. Nach Abschluss der Arbeiten werden diese Anlagen besichtigt und über die weitere Vorgehensweise gesprochen, evtl. muss auch dann noch gechlort werden.

Außerdem ist noch ein Schaden am Trinkwasserbrunnen in Anhausen zu beheben, auch wenn dieser bisher unauffällig war. Die Aufgaben des Maßnahmenpakets 2 werden vermutlich noch zwei Jahre in Anspruch nehmen.

Langfristig wird es notwendig werden, einen weiteren Trinkwasserbrunnen zu bauen und für die Übergabe des Wassers von den Stadtwerken Augsburg eine Druckerhöhungsanlage zu bauen.

  • Es hat ein Gespräch auf Initiative von MdB Durz mit ihm, allen Fraktionen, der Bundesstraßenbaubehörde und dem Verantwortlichen der DB Netze stattgefunden. DB Netze hat den Auftrag bis 2025 eine Strecke zu finden, auf der Fernverkehrszüge die Strecke zwischen Augsburg und Ulm in 29 Minuten zurück legen können. Dies kann überall sein. MdB Durz wird auf politischem Weg aktiv, damit dies auf der Bestandsstrecke erfolgt und damit auch der Nahverkehr und die Bahnhöfe ertüchtigt werden.
  • Die Asylbewerberunterkünfte in der Bahnhofstraße sind saniert und ab Ende Juli werden im kleineren Gebäude wieder Asylbewerber einziehen. Ende August werden im zweiten Gebäude junge Familien erwartet. Die Helferkreise haben die Unterkünfte besichtigt.
  • Die neuen Bodenrichtwerte für Diedorf wurden dem Markt Diedorf mitgeteilt und können ab 12. August in der Verwaltung eingesehen werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Ihre CSU Fraktion
Thomas Rittel, Stefan Mittermeier, Horst Heinrich, Erwin Stein

AZ – Hat Diedorf noch jahrelang Chlor im Trinkwasser?

28 Jun

Das Gesundheitsamt äußert sich noch nicht konkret. Die Gemeinde sieht sich auf einem guten Weg – gibt aber große Gefährdungen zu.

Die Chlorung des Trinkwassers in der Marktgemeinde Diedorf wird womöglich noch ein Jahr oder länger andauern. Das wurde auf der Infoveranstaltung zur Wasserversorgung am Dienstagabend in der Aula des Schmuttertal-Gymnasiums deutlich. Grund: Zwar ist ein erstes Paket von Sofortmaßnahmen so gut wie abgearbeitet, und die vom Gesundheitsamt geforderte Gefährdungsanalyse liegt inzwischen vor.

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