Sitzung des Marktgemeinderates vom 18.09.2018

19 Sep

Informationen aus der Sitzung des Marktgemeinderates vom 18.09.2018:

  • Die Mitarbeiter der Diedorfer Gemeindewerke verlasen die Zusammenfassung ab der Feststellung der Verunreinigung des Trinkwassernetzes bis heute. Den Bericht finden Sie in der Anlage.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass neben mehreren kleineren Mängeln im Leitungsnetz an einem Hochbehälter in Willishausen ein Mangel festgestellt wurde der zu den Keimen im Trinkwasser führte. Da alle neun Hochbehälter in unserem Gemeindegebiet annähernd zur gleichen Zeit gebaut wurden müssen auch diese auf den heutigen Stand der Technik in der Trinkwasserversorgung ertüchtigt werden. Beispielsweise darf die Belüftung der Behälter nicht nur durch Insektengitter geschützt sein. Darüber hinaus muss eine Gefährdungsanalyse zum Trinkwassernetz erstellt werden. Zwei externe Ingenieurbüros unterstützen hier die Mitarbeiter unserer Gemeindewerke. Erst wenn all diese Maßnahmen erfolgt sind, wird die Chlorung eingestellt und wir können wieder chlorfreies Trinkwasser aus unseren Leitungen beziehen. Dies ist auf keinen Fall vor Januar 2019 zu erwarten.

Im nächsten Amtsblatt werden die aktuellen Bestimmungen veröffentlicht, die Haubesitzer zu beachten haben. Die Befüllung der Heizungsanlage darf beispielsweise nicht mehr wie früher üblich durch einen einfachen Schlauch erfolgen.

Grundstücksbesitzer von unbebauten Grundstücken müssen entgegen anders lautenden Aussagen keine Befürchtungen haben, da diese Anschlüsse erst mit der Abnahme von Wasser (Öffnen des Schiebers) an die Hauptleitung angebohrt werden.

  • Der Mietvertrag mit dem Landratsamt über die Container an der Oggenhofstraße („Flüchtlingsunterkunft“) wurde auf Grund geringer Belegung frühzeitig zum 30.09. gekündigt.
  • Die Container für die Mittagsbetreuung in Anhausen wurden geliefert
  • Die Container für den Kindergarten in Lettenbach wurden geliefert. Als Eröffnungstermin ist der 01.10. geplant. Derzeit sind die Kinder in Herz-Mariä untergebracht.
  • Die Jugendverkehrsschule in Kutzenhausen die auch mit Mitteln des Marktes Diedorf gebaut wurde wird am Donnerstag 21.09. eingeweiht.
  • Die wiederholte Anregung aus unseren Reihen, in dem von der Gemeinde erworbene Haus neben dem Feuerwehrhaus in Diedorf, Büroräume für Mitarbeiter einzurichten um die kritische Arbeitsplatzsituation zu entzerren wurde vom Bürgermeister relativiert. Durch den Umzug von Frau Röder ins Umweltzentrum und dem Umzug einiger Mitarbeiter hausintern sei die Arbeitsplatzsituation keineswegs mehr kritisch, sondern entspannt.
  • In der letzten Gemeinderatssitzung wurden durch den Bürgermeister Kosten von 60.000 – 80.000  € für ein Bodengutachten auf der östlichen Seite der Mehrzweckhalle in Anhausen genannt. Bei diesen immensen Kosten hat der Gemeinderat entschieden, dieses nicht in Auftrag zu geben. Da sich die Kosten nur auf ca. 8000 € belaufen wurde es jetzt doch bauftragt. Damit sind wir in den Planungen für eine Erweiterung mit Hort und Mittagsbetreuung und die Sanierung der Umkleiden in alle Richtungen offen.
  • Die Sanierung des Diedorfer Schwimmbads ist abgeschlossen
  • Ab Mitte Oktober beginnen die Asphaltierungsarbeiten der Verschleißschicht in schon lange erschlossenen Baugebieten. Wir haben erneut dazu aufgefordert, die Eigentümer vorher über die dadurch anstehende Endabrechnung der Erschließung zu informieren.

Für weiter Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Ihre CSU Fraktion
Thomas Rittel, Stefan Mittermeier, Horst Heinrich, Erwin Stein

Sachstand Trinkwasser Tischvorlage

Hauptausschussitzung vom 14.6.18

15 Jun

Die Zusammenfassung von Gestern abend:

  • Zuschussantrag für die Außensanierung der Diedorfer Kirche „Herz Mariä“ mit ca. 7.200 Euro wurde zugestimmt
  • Zuschussantrag für die Diedorfer Tafel (Lagerraum) mit ca. 2.400 Euro wurde zugestimmt
  • Zuschussantrag für ca. 41.000 zur Sanierung der Anhauser Kirche „St. Adelgundis“ wurde überwiegend aus finanziellen Gründen abgelehnt
  • Das neue Provisorium für den Kindergarten auf dem Lettenbacher Bolzplatz wurde vorgestellte. Es sollen dort 2 Gruppen untergebracht werden. Träger wird voraussichtlich die Katholische Jugendfürsorge sein
  • Die neuen Container in Anhausen für die Mittagsbetreuung wurden vorgestellt.

In eigener Sache:

Wir sind der Meinung wir brauchen einen langfristigen Finanzplan aus dem ersichtlich wird, wie wir mit unseren Schulden in Zukunft umgehen müssen und wie wir wieder zu einem Schuldenabbau kommen können. Es darf nicht sein dass wir benötigte Ausgaben für unsere Kirchensanierungen nicht mehr finanzieren können. Wir müßten die Ärmel hochkrempeln und versuchen die finanziellen Probleme zeitnah zu lösen und ggf. Experten von außerhalb mit einbinden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre CSU Fraktion
Thomas Rittel, Horst Heinrich, Stefan Mittermeier, Erwin Stein

CSU Fraktion: In eigener Sache

7 Mai

Bürgermeister Peter Högg wirft nun sogar öffentlich unserem, um die Gemeinde Diedorf wohlverdienten Altbürgermeister Otto Völk Versäumnisse vor, um von den eigenen Defiziten seiner bereits vierjährigen Amtszeit abzulenken.

Diese Vorwürfe interpretieren wir aus dem AZ Artikel „Warum Spielplätze Sorgen machen“ vom 05. Mai 2018 in dem erklärt wird, dass Högg erst seit 2014 für die Geschicke der Gemeinde verantwortlich ist und er viel versäumte Arbeit aufzuholen hätte.

Wir sehen dies nicht so. Peter Högg wurde eine voll funktionsfähige Gemeinde übergeben die aufgrund kluger und vorausschauender Politik zu den Mustergemeinden in Bayern gehörte. Die aktuellen Punkte: Streit im Gemeinderat, Sehr hohe Verschuldung, Kündigungswelle im Rathaus, Große Probleme bei Bauprojekten wie dem Kindergarten Willishausen, Stillstand in vielen Bereichen und mehrfach gegründete Bürgerinitiativen sind nicht auf die Politik vor 2014 zurückzuführen. Und zu guter Letzt hat der Landrat unseren Bürgermeister und GR mit den Worten „unprofessionell und inakzeptabel“ in der Zeitung bedacht. Bilden Sie sich hier selber eine Meinung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre CSU Fraktion
Thomas Rittel, Horst Heinrich, Stefan Mittermeier, Erwin Stein

AZ – Welche Umfahrung ist die beste?

19 Apr

Die Gemeinde Diedorf kann zwischen sechs Varianten entscheiden. Tunnel und Deckel sind dabei. Doch die haben auch Nachteile.

Ein Tunnel vom Ortsanfang bis zum Ende quer durch Diedorf als Umfahrung für die Hauptstraße B300 ist möglich. Zumindest ist das eine der sechs Möglichkeiten, die das Ingenieurbüro Hyna & Weiß im Auftrag des Staatlichen Bauamts ausgearbeitet…

Weiter zur Augsburger Allgemeinen

Aktuelles aus dem Martkgemeinderat

16 Apr

Der Marktgemeinderat befasste sich am letzen Donnerstag 12.4. im Schwerpunkt mit dem Bebauungsplan und dem geplanten Bullenstall

Zur Historie: Da der Rat der Meinung ist, dass wir in Diedorf mehr bezahlbaren Wohnraum brauchen, haben wir zwischen Diedorf und Lettenbach an den jeweiligen Orsträndern ein größeres Baugebiet angedacht, wofür die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung eines Bebauungsplanes notwendig wurden.
In diesem Gebiet ist durch einen Landwirt auch ein Bullenstall (umgangssprachlich) geplant, für den ein genehmigungsreifer Bauantrag beim Landratsamt vorliegt.
Wir hatten vor ca. 1 ½ Jahren den Anwalt der Gemeinde in der Sitzung. Dieser stellte ein Konzept vor, wie unser Baugebiet realisierbar sei.
In der nächsten Sitzung war der Anwalt nicht vor Ort, aber der Bürgermeister erklärte, dass das Konzept doch nicht klappt und wir ein anderes verfolgen sollten (Empfehlung des Anwalts).
Nach diesem neuen Konzept sollten wir unser Baugebiet ausweisen (Genehmigung durch den Gemeinderat) und für den Bullenstall eine Veränderungssperre erlassen (bis das Baugebiet genehmigt ist).
Die Planung für das Baugebiet haben bereits viel Zeit und Geld gekostet.
Nun, da wir vermeintlich am Ende und der Beschlussfassung angekommen sind, wurde uns mitgeteilt, dass dieses Konzept so doch nicht funktioniert und Diedorf Konsequenzen drohen können wenn wir es umsetzen.
Es wurde nun der Vorschlag gemacht, selber nicht mehr den Bebauungsplan zu genehmigen, sondern ihn zur Genehmigung an das Landratsamt weiterzuleiten. Dies könnte die Lösung für eine Umsetzung des Baugebiets sein.
In einer 10 Minuten Pause erarbeitete die Verwaltung dann die Details um dies zu beschließen.
Der Marktgemeinderat stimmte dem Vorschlag mit einer Gegenstimme zu.

Inhaltlich wurde im Bebauungsplan die Dichte und Art der Bebauung nochmals verändert und somit geht der Bebauungsplan Ende Mai zum dritten Mal in die öffentliche Auslegung. Hierdurch haben die Behörden und Bürger wieder die Möglichkeit Anregungen und Änderungswünsche einzubringen. Die bisher eingebrachten Änderungsvorschläge der Bürger wurden nicht diskutiert.

Die Fraktionen CSU, BU, FW, Grüne legten einen Antrag für die Planung des weiteren Platzbedarfs der Kinderbetreuung in Hort und Mittagsbetreuung vor. Der Antrag forderte eine frühzeitige Planung um schon jetzt auf die zukünftigen und heute schon bekannten Entwicklungen einzugehen. Dieser Antrag wurde von WfD zusammen mit der SPD abgelehnt. Es soll sich erst damit beschäftigt werden wenn es soweit ist, so Bürgermeister Högg. Eine vorausschauende Planung wurde damit auf Eis gelegt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre CSU Fraktion
Thomas Rittel, Horst Heinrich, Stefan Mittermeier, Erwin Stein